Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken, der an der Universitätsbibliothek Regensburg betrieben wird. Aus dem Gesamtangebot bietet b2i eine spezielle Sicht auf z.Zt. 750 Datenbanken. Ein Großteil davon ist frei über das WWW zugänglich. Bei lizenzpflichtigen Datenbanken ist der Zugriff von den individuellen Zugangseinstellungen des bibliotheksspezifischen Zugangs abhängig (Lizenzvariationen je nach Bibliothek). Der Zugang zu einigen lizenzpflichtigen Datenbanken ist im Rahmen des Nationallizenzprogramms der DFG innerhalb Deutschlands frei, einige Datenbanken können über ein Pay-per-Use Verfahren genutzt werden.
Die vom Informationszentrum für Informationswissenschaft und -praxis der FH Potsdam angebotene Datenbank enthält u.a. Auswertungen aus Fachzeitschriften des In- und Auslands, aus Monographien, Tagungsbänden, Festschriften, Hochschulschriften, Bibliographien, Thesauri, Nachschlagewerken, Normen sowie die fachrelevanten Bestände der Bibliothek der Fachhochschule Potsdam. Die seit 1976 laufende Auswertung weist z.Zt. ca. 109.000 Titel auf. Eine eingeschränkte Recherche in den Titeldaten ist über die Metasuche sowie über einen Zugang der FH Potsdam möglich. Zusätzlich gibt es einen "Schnupper-Zugang" (zwei Jahrgänge). Der Vollzugang zu den Daten (incl. Volltexte) ist über das Informationszentrum sowie kostenpflichtig und über GBI-Genios oder STN International möglich.
Die Datenbank Bibliothekswesen, die aktuell über 6.000 Titel umfasst, wird am Lehrstuhl von Prof. Dr. Konrad Umlauf am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin betrieben. Sie erschließt die wichtigsten deutschen bibliothekarischen Fachzeitschriften. Laufend für DABI ausgewertet werden u.a. die Zeitschriften ABI-Technik, Bibliothek. Forschung und Praxis, Bibliotheken heute, Bibliotheksdienst, Bibliotheksforum Bayern, Buch und Bibliothek, BIT Online, Dialog mit Bibliotheken, Forum Musikbibliothek, GMS Medizin - Bibliothek – Information, Information - Wissenschaft u. Praxis, Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare, Mitteilungsblatt der Bibliotheken in Niedersachsen und Sachsen Anhalt, ProLibris, SAB-Info-CLP, Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie sowie die Tagungsbände der Deutschen Bibliothekartage. Eine Recherche in diesem Bestand können Sie über die Metasuche sowie als Spezialrecherche direkt über die Website von DABI vornehmen.
Die Datenbank, die vom "Ehemaligen Deutschen Bibliotheksinstitut" (EDBI) sowie der Deutschen Nationalbibliothek herausgegeben wurde und vom Informationszentrum für Informationswissenschaft und -praxis der FH Potsdam bereitgestellt wird, verzeichnet rund 25.000 Bücher und Aufsätze (aus ca. 250 Zeitschriften) zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft aus dem In- und Ausland zwischen 1991 und 2002. Eine Recherche in diesem Bestand können Sie über die Metasuche vornehmen, eine detaillierte Recherche können Sie direkt über die DOBI-Suchoberfläche ausführen.
Die Fachdatenbank, die von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bereitgestellt wird, basiert auf der von Horst Meyer in Jahresbänden erstellten Bibliographie der Buch- und Bibliotheksgeschichte. Bad Iburg 1982 - 2004 und umfasst rund 150.000 Monographien und Artikel aus den Jahren 1980 - 2003 (Berichtszeitraum). Eine Recherche können Sie über die Metasuche vornehmen.
Beachten Sie: Als eigene Datenfelder erfasst wurden bei der Umsetzung nur Autoren und Titel. Es wird daher empfohlen, bei der Recherche vornehmlich die Freie Suche zu nutzen! Bei der Filterung nach Erscheinungsjahr, Publikationstyp und Thema wird dieser Datenbestand nicht berücksichtigt!
Die an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel betriebene Datenbank basiert auf der von Erdmann Weyrauch erarbeiteten "Wolfenbütteler Bibliographie zur Geschichte des Buchwesens im deutschen Sprachgebiet. 1840 - 1980. München u.a. 1990 - 1999". Sie umfasst ca. 98.000 Titel und stellt damit die umfangreichste retrospektive Bibliographie zum Buch- und Bibliothekswesen in Deutschland dar. Eine Recherche können Sie über die Metasuchehttp://www.buchwissenschaft.info/ oder als Spezialrecherche direkt im Angebot der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel vornehmen.
Die Fachdatenbank, die von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bereitgestellt wird, weist Lieteratur zu den Bereichen Buch- und Papierrestaurierung, Bestanderhaltung sowie Konservierung und Restaurierung von Fotomaterialien nach. Neben Monographien enthält die Datenbank auch Zeitschriftenartikel und andere unselbstständig erschienene Literatur. Insgesamt umfasst die Datenbank über 11.000 Publikationen. Eine Recherche können Sie über die Metasuche sowie als Spezialrecherche direkt in der Datenbank (mit Bestellservice) vornehmen.
Seit ca. 1950 wird an der Bayerischen Staatsbibliothek die Forschung zu den Beständen der Handschriftenabteilung dokumentiert. Basis dafür sind (neben der Auswertung der eingesandten Sonderdrucke und Belegexemplare) die systematische Durchsicht der Zugänge der Handbibliothek und zahlreicher Zeitschriften sowie neuerdings auch die retrospektive Auswertung ganzer Zeitschriften und Datenbanken im Volltext. Die Berichtszeit ist daher nicht begrenzt und reicht bis weit in das 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 2003 wurde im Rahmen eines DFG-Projekts der Kartenkatalog ("Literaturkatalog") mit über 113.000 Nachweisen durch Digitalisieren der Karten und Erfassen der Suchbegriffe in eine Datenbank integriert. Die Datenbank selbst wird fortlaufend aktualisiert. Eine Recherche kann über die Metasuche durchgeführt werden. Für spezielle Recherchen empfiehlt sich auch die Suche über den eigenen Webauftritt der Forschungsdokumentation.
Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts VD16 stellt eine retrospektive Nationalbibliographie für Drucke aus dem Zeitraum 1501 – 1600 dar. Einblattdrucke, Musikalien und Karten werden dabei nicht berücksichtigt. Das von der DFG geförderte Unternehmen erarbeitete von 1969 – 1999 ein gedrucktes Grundwerk (ca. 75.000 Titel), das im Anschluss in eine Datenbank überführt wurde. Neueinträge (z.Zt. ca. 25.000) werden nur noch in der Datenbank erfasst. Seit 2006 werden die VD16-Drucke aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek systematisch digitalisiert und mit den Katalogaufnahmen verknüpft. Eine Recherche können Sie über die Metasuche sowie als Spezialrecherche direkt im Angebot vornehmen.
Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts stellt eine retrospektive Nationalbibliographie für Drucke aus dem Zeitraum 1601 – 1700 dar. Ausgenommen sind dabei nur Karten und Musikalien. Die DFG förderte die Erschließung von Drucken des 17. Jahrhunderts 1996 - 2010 in ausgewählten Bibliotheken (u.a. Bayerische Staatsbibliothek, Staatsbibliothek Berlin, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, SLUB Dresden, ULB Halle, Stadtbibliothek Nürnberg, Forschungsbibliothek Gotha, SUB Göttingen, Ratsschulbibliothek Zwickau). Das Projekt wird auch nach dem Auslaufen der Förderung weitergeführt (Federführung: Bayerische Staatsbibliothek, Staatsbibliothek Berlin und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel). Dabei beteiligen sich zahlreiche weitere Bibliotheken (u.a. ÖNB in Wien, UB Augsburg, LB Coburg) . Von Beginn an wurden die Titelaufnahmen mit digitalen Images der Titelblätter sowie ausgewählter Schlüsselseiten verknüpft. Darüber hinaus werden die Titelaufnahmen im VD17 mit Voll-Digitalisaten aus verschiedenen DFG-Projekten im Programm „Kulturelle Überlieferung“ angereichert (u.a. durch die Digitalisierung der relevanten Bestände an der Staatsbibliothek zu Berlin im Projekt P17, dem Projekt „Dünnhaupt digital“ der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel sowie dem Projekt „Digitale Quellensammlung zur Technikgeschichte“ der SLUB Dresden). Eine Recherche können Sie über die Metasuche sowie als Spezialrecherche direkt im Angebot vornehmen.
Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig besitzt mit rund 25.000 buchhändlerischen Geschäftsrundschreiben, die in 65.000 Exemplaren vorliegen, die größte Sammlung dieser Quellengattung. Die Zirkulare, meist ein- oder zweiseitig gedruckte Mitteilungen, entstammen überwiegend deutschen, aber auch ausländischen Verlagen und Buchhandlungen aus der Zeit von 1737 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie belegen die Gründung und das Erlöschen einer Firma, die Änderung der Inhaberschaft, die Namensänderung sowie die Übertragung einzelner Rechte an andere Firmen mit teilweise detaillierten biographischen Angaben zu Firmen. Über die Metasuche von b2i sind aktuell rund 20.000 Datensätze zugänglich. Für Spezialrecherchen sollte immer auch die Originaldatenbank am Deutschen Buch- und Schriftmuseum der DNB genutzt werden.
Die Bibliographie beruht auf der Druckausgabe bzw. CD-ROM-Ausgabe von Capellaro, Christof/Haas, Ingrid/Witek, Hans: Bibliographie zur Geschichte des Wissenschaftlichen Öffentlichen Bibliothekswesens in Österreich 1800 - 200. Anwendungsprojekt FHIB-Eisenstadt Sommersemester / Februar bis Juni 2002. Eisenstadt 2002. Insgesamt werden mehr als 1.500 Titel (Monographien, Aufsätze, Beiträge in Festschriften, Sammelbänden und Konferenzbänden) zur Buch- und Bibliotheksgeschichte auf dem Gebiet des heutigen Österreich nachgewiesen, die seit 1945 erschienen sind. Darunter befinden sich zahlreiche hochspezialisierte und anderweitig kaum oder gar nicht erfasste Titel, so etwa buch- und bibliothekshistorische Arbeiten, die im Rahmen der Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst in Österreich abgefasst wurden. Eine Online-Recherche ist nur über die Metasuche von b2i möglich.